Diabetestherapien

Diabetes ist eine Erscheinung, welche als Stoffwechselerkrankung zu klassifizieren ist. So ist der Blutzuckerspiegel teils stark erhöht, was sich mit den Fachbegriff Hyperglykämie beschreiben lässt. Des Weiteren ist diese Erkrankung der Menschheit schon lange bekannt. Die Diagnose in der Antike war beispielsweise ein Antesten des Urins, da auch dieser im Falle von Diabetes süßlich schmeckt. Da es sich bei Diabetes auch heute noch um eine weit verbreite Krankheit handelt, welche für den Einzelnen sogar lebensbedrohlich werden kann, stellt sich natürlich die Frage, wie adäquate Therapiemaßnahmen aussehen können.

Um geeignete Maßnahmen einzuleiten, muss zunächst der genaue Typus des Diabetes klassifiziert werden.

So äußert sich der Diabetes mellitus Typ 1 durch ein persönliches Unwohlsein, auffallende Körpergewichtsverluste und einem verstärkten Flüssigkeitsbedarf, welcher sich wiederum auch auf das erhöhte Wasserlassen niederschlägt. Auch entwickelt sich diese Erkrankung in einem kurzen Zeitraum. Organisch kann diese Form durch die Tatsache erklärt werden, dass die körpereigenen Abwehrkräfte die Zellen, welche Insulin in der Bauchspeicheldrüse produzieren, schlicht zerstören. Der Grund für das Auftreten ist bisher nicht wirklich geklärt. Es handelt sich aber wahrscheinlich um ein komplexes Zusammenspiel aus exogenen und endogenen Faktoren.

Diabetes mellitus 2 hingegen benötigt für das vollendete Auftreten Monate bis Jahre. Die Symptome treten zunächst schleichend auf, wie es sich in einem schlechten Allgemeinbefinden äußert. Erst später kommt es zu spürbar merklichen Einschränkungen, welche sich durch eine starke Verschlechterung der Sehfähigkeit und Nervenschädigungen im Beinbereich äußern können. Organisch betrachtet handelt es sich bei dieser Form um das Unvermögen der körpereigenen Zellen, den Insulingehalt im Körper adäquat in die eigene Aufnahmearbeit von Glucose, als dem Zucker, umzusetzen.

Die Therapiemaßnahmen sind nun von der Art der Diabetes Erkrankung, aber auch deren Ausprägung, abhängig zu machen.

Die Grundlage einer jeden Therapie muss sich in der Veränderung der Lebensgewohnheiten der betreffenden Person widerspiegeln. So muss zunächst das Körpergewicht auf ein gesundes Maß reduziert werden, natürlich nur gesetzt dem Fall, dass bis her ein Übergewicht vorherrscht. Des Weiteren muss auf eine Ernährung umgestellt werden, welche zuckerhaltige Produkte durch eine gesunde und vollwertige Ernährung ersetzt. Zum anderen muss tägliche Bewegung ein Bestandteil des Alltags werden, da diese den Blutzucker senkt und die Empfindlichkeit auf Insulin der körpereigenen Zellen erhöht.

Die 2. Säule bildet die Einnahme von entsprechenden oralen Medikamenten. Diese sollten niemals selbst dosiert und genommen werden. Vielmehr ist eine Konsultation eines Arztes nötig, mit welchem die Modalitäten des Medikamenteneinsatzes ausführlich besprochen und geplant werden. Zuletzt ist noch die klassische Insulintherapie zu nennen, bei welcher sich der Betroffene künstliches Insulin regelmäßig selbst spritzt.

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