Pricktest - Allergien diagnostizieren
Von admin | 5. Februar 2009 | Kategorie: Diagnose Verfahren |Der Pricktest ist ein Verfahren, das dazu dient, Allergien auf bestimmte Substanzen bei einem Patienten festzustellen. Er dient als erste Orientierung und muss unbedingt durch ein ärztliches Gespräch und weitere Tests ergänzt werden.
Die Durchführung des Pricktests ist sehr simpel. Hierbei werden verschiedene Lösungen auf die Haut aufgetragen. Dann wird die Haut an der entsprechenden Stelle mit einer Nadel leicht eingeritzt. Hierdurch kann die Lösung in die oberste Hautschicht gelangen. Ist der Patient auf eine der aufgetragenen Substanzen allergisch, reagiert der Körper in kürzester Zeit mit Hautrötungen und Quaddelbildung. Quaddeln sind kleine, rote oder weiße Hauterhebungen.
Zusätzlich zu den Lösungen werden an zwei Stellen auch Histamin und Kochsalz aufgetragen. Histamin ist ein Stoff, der bei jeder allergischen Reaktion ausgeschüttet wird. Kochsalz verursacht niemals allergische Reaktionen. Diese beiden Substanzen dienen folglich der Kontrolle, ob der Test gelungen ist. Nach 15-30 Minuten kann dann das Ergebnis an der Haut des Patienten abgelesen werden.
Der Vorteil des Pricktests ist, dass er schnell durchzuführen ist und der Patient gleichzeitig auf mehrere verschiedene Allergien hin getestet werden kann. Allerdings gilt dieser Test nur als Richtwert. Denn eine Hautrötung bedeutet noch nicht zwangsläufig, dass der Patient auf eine Substanz allergisch ist. Allerdings bedeutet eine Nullreaktion automatisch, dass der Patient auf diesen Stoff nicht allergisch ist. Ein Nachteil des Pricktests ist, dass er durch bestimmte Medikamente verfälscht werden und unangenehme Reaktionen wie Schwindel und einen Kollaps verursachen kann.
[...] tränen oder ein Hustenreiz entsteht. Die eindeutige Diagnose der Hundeallergie ist mittels des Prick-Tests möglich, indem die auslösenden Stoffe in kleinster Dosierung durch Einritzen der Haut in den [...]