Wissenswertes zu Ihrer Gesundheit

Erhöhte Blutfettwerte und der Risikofaktor Cholesterin




Eine schlechte Ernährung kann heutzutage schwerwiegende Folgen haben. Viele Menschen haben kaum mehr Zeit, sich gesund zu ernähren, essen mit Vorliebe in den Fast-Food-Restaurants und leiden dann oftmals einige Zeit später an Übergewicht und erhöhten Blutfettwerten. Dieses Problem ist lange kein Problem der Erwachsenen mehr. Immer mehr Kinder wiegen mittlerweile zu viel und müssen regelmäßig zur Blutkontrolle zum Hausarzt, der eventuell auftretende Folgeerkrankungen unbedingt verhindern möchte.

YOUTUBE: Risikofaktor Cholesterin
(www.youtube.com/watch?v=pT-jg2Ki8oA)

Zu viel Cholesterin bzw. Tryglycerin im Blut

Mit erhöhten Blutfettwerten sind erhöhte Cholesterinwerte und/oder erhöhte Triglycerinwerte im Blut gemeint, die in über 80 Prozent aller Fälle mit einer zu fettreichen Nahrungsaufnahme einhergehen.

Ein Mensch ernährt sich ungesund und nicht ausgewogen, wird übergewichtig und hat dann vermehrt mit erhöhten Blutfettwerten zu kämpfen, die oftmals Ursache von weiteren (weitaus folgenschwereren) Erkrankungen sind. Sind die Blutfettwerte zu hoch, wird das Herz-Kreislaufsystem häufig belastet und das Risiko von Herzinfarkten, Schlaganfällen und Durchblutungsstörungen steigt enorm.

In wenigen Fällen sind neben der Ernährung aber auch genetische Dispositionen für erhöhte Blutfettwerte verantwortlich. Schon mit der Geburt können Eiweißrezeptordefekte vorhanden sein, die den Cholesterinspiegel nicht im Gleichgewicht halten können (siehe LDL-Rezepter in der Wikipedia).

Auch zu viel Sport und psychischer Stress sind in einigen Fällen für ein Ansteigen der Blutfettwerte verantwortlich, sowie ein exzessiver Alkoholkonsum. Eine Fehlfunktion der Schilddrüse, eine Diabetes oder auch eine Schwangerschaft können ebenfalls die Blutfettwerte in die Höhe schnellen lassen.

YOUTUBE: WDR-Beitrag über Cholesterin vom 14.04.2012
(www.youtube.com/watch?v=QgfoTHsgb-k)

Was man über Cholesterin wissen muss

Normalerweise ist Cholesterin lebenswichtig für den menschlichen Körper. Es ist Bestandteil von Zellen und auch für den Aufbau von wichtigen Hormonen verantwortlich. Täglich nehmen Menschen zirka 200 bis 800 Milligramm davon auf, der Körper selbst produziert zirka 1000 Milligramm. Wird ein Blutfettwert von über 220 Milligramm pro 100 Milliliter Blut festgestellt, spricht man von einer Erhöhung und das Cholesterin beginnt sich mit der Zeit an den Blutgefäßen abzulagern, was eben die schweren Folgeerkrankungen hervorrufen kann. Es ist daher wichtig, sich regelmäßig testen zu lassen und gegen einen erhöhten Cholesterinspiegel anzugehen.

Erhöhte Bluttfettwerte > Wenn die Arterien verstopfen (© bilderzwerg / Fotolia)

Erhöhte Bluttfettwerte > Wenn die Arterien verstopfen (© bilderzwerg / Fotolia)

Abhilfe schaffen kann in den meisten Fällen eine Ernährungsumstellung. Man sollte auf tierische Fette und Eiweiße so gut es geht verzichten, dafür pflanzliche Produkte bevorzugen. Auch Sport und eine Gewichtsreduktion sind sehr effektiv und sorgen für eine rasche Verbesserung der Blutfettwerte. Routinemäßige Kontrollen beim Hausarzt sind sehr wichtig, wenn einmal erhöhte Blutfettwerte festgestellt wurden. Dieser kann ebenfalls mit zusätzlichen Lipidsenkern dem Problem entgegenwirken.

Statistik: Lipidsenker Verbrauch in Deutschland  (Quelle: STATISTA / IGES)

Statistik: Lipidsenker Verbrauch in Deutschland (Quelle: STATISTA / IGES)

Statistik: Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien sind eine der häufigsten ambulanten Diagnosen bei Männern - mit wachsendem Anteil (Quelle: STATISTA / BKK Bundesverband / BKK Gesundheitsreport 2013, Seite 45)

Statistik: Störungen des Lipoproteinstoffwechsels und sonstige Lipidämien sind eine der häufigsten ambulanten Diagnosen bei Männern – mit wachsendem Anteil (Quelle: STATISTA / BKK Bundesverband / BKK Gesundheitsreport 2013, Seite 45)