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Vivocell Stammzellvorsorge > Nabelschnurblut einlagern für die Eigennutzung oder als Spende




Die Vivocell Biosolutions GmbH & Co. KG wurde im Jahr 2001 mit dem Ziel gegründet, die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut sowie die Spende von Nabelschnurblut zu ermöglichen. Nabelschnurblut gilt als reich an jungen Stammzellen, die in der Behandlung von bösartigen und lebensbedrohenden Tumorerkrankung wie Leukämie erfolgreich einzusetzen sind. Vivocell unterhält heute Stammzellenbanken an ihrem Hauptsitz Graz, in Düsseldorf befindet sich die größte Nabenschnurblut-Stammzellenbank in Europa.

Vivocell Stammzellvorsorge: Nabelschnurblut einlagern für die Eigennutzung oder als Spende (Screenshot www.vivocell.org am 24.04.2014)

Vivocell Stammzellvorsorge: Nabelschnurblut einlagern für die Eigennutzung oder als Spende (Screenshot www.vivocell.org am 24.04.2014)

Spende und Einlagerung im Fokus

Bereits seit 2001 bietet Vivocell die Einlagerung von Stammzellen aus Nabelschnurblut für Privatpersonen an. Hinzu kommt die gemeinnützige und kostenfreie Spende von Nabelschnurblut. Das Unternehmen geht auf eine Initiative von Ärzten und Wissenschaftlern der Universitäten Graz und Wien zurück und ist bis heute durch eine enge Vernetzung in Medizin und Forschung gekennzeichnet.

Bei einer Eigeneinlagerung bietet Vivocell ihren Kunden die Möglichkeit, Nabelschnurblut für den eventuellen Eigenbedarf des Kindes über Jahre hinweg zu lagern. Die anfallenden Kosten werden von den Eltern übernommen, das aufbereitete Transplantat steht Eltern und Kind bei Bedarf unmittelbar zur Verfügung. Bei bösartigen Erkrankungen hat Vivocell Stammzellen aus der Eigeneinlagerung bisher eher selten angewandt.

Alternativ ermöglicht das Unternehmen aus Österreich die Entnahme und Aufbewahrung von Nabelschnurblut als allgemein verfügbare Spende. Diese Fremdspende stammt von einem unverwandten Spender und kann später für medizinische Zwecke eingesetzt werden. Vivocell bietet die Fremdspende kostenlos an, im Fall einer Übereinstimmung mit einem Schwerkranken wird die Spende unmittelbar über ein weltweit tätiges Transplantationszentrum abgerufen. Bei einer familiär gerichteten Spende dient die Entnahme von Nabelschnurblut schließlich der Behandlung eines erkrankten blutsverwandten Angehörigen des Kindes. Diese Spende ist immer für ein namentlich festgelegtes Familienmitglied bestimmt und wird nur in Sonderfällen angeboten.

Sowohl Fremdspenden als auch familiär gerichtet Stammzellenspenden werden von Vivocell weltweit zur Verfügung gestellt. Sie dienen der Behandlung von erblichen Erkrankungen des Blutkreislaufs sowie von bösartigen Tumorerkrankungen und wollen damit eine Alternative zur herkömmlichen Knochenmarktransplantation sein.

Hohe Maßstäbe an die Qualität

Die Qualitätssicherung über den gesamten Prozess der Entnahme und der Einlagerung von Nabelschnurblut nimmt bei Vivocell einen hohen Stellenwert ein. Die Entnahme des Nabelschnurbluts erfolgt durch qualifiziertes Krankenhauspersonal ausschließlich in Vertragskliniken. Festgelegte Standards sichern den Prozessablauf nach höchsten medizinischen Vorschriften. Die Verarbeitung erfolgt in modernen Laboren unter sterilen Bedingungen.

Zur Gewinnung der Stammzellen wird das Nabelschnurblut zentrifugiert und seine Bestandteile zerlegt. Die Aufbewahrung der roten Blutkörperchen und des Blutplasmas erfolgt separat, noch vor dem Einfrieren sorgt ein medizinischer Gefrierschutz für die dauerhafte Erhaltung der Stammzellen. Der Einfriervorgang ist computergesteuert, die Lagerung der Stammzellen geschieht bei einer Temperatur von rund – 180 Grad Celsius. Strenge Qualitätskontrollen begleiten den gesamten Verarbeitungsprozess, insbesondere die konstante Einlagerungstemperatur wird dabei fortwährend überprüft. Vivocell sagt darüber hinaus die kontinuierliche Anpassung des gesamten Prozesses an neue medizinische Erkenntnisse zu.

Neue medizinische Leitung seit 2012

Im Jahr 2012 hat sich das Unternehmen aus Graz neu aufgestellt. Mit der Übernahme der medizinischen und wissenschaftlichen Leitung durch Prof. Peter Wernet steht in den Kliniken in Österreich und in Deutschland ein Experte an der Spitze, der seit vielen Jahren in der Immunologie und in der Stammzellenmedizin tätig ist und der internationale medizinische Erfahrungen vorweist. Unter anderem an der Rockefeller University in New York tätig, gründete Prof. Wernet im Jahr 1992 an der Universität die größte Nabelschnurblut-Stammzellenbank Europas.

Mit Mag. Helfried Hochmiller steht der Vivocell GmbH & Co. KG außerdem ein Betriebswirt mit den Schwerpunkten Rechnungswesen, Steuerlehre und Finanz- und Steuerrecht vor. Seit November 2011 ergänzt er die Geschäftsführung des Unternehmens, die sich nunmehr in medizinischer, wissenschaftlicher und betriebswirtschaftlicher Hinsicht neu aufgestellt hat. Nach eigenen Presseberichten ist die erfolgreiche Neuausrichtung im Jahr 2012 somit geglückt. Sowohl betriebswirtschaftliche als auch wissenschaftliche und medizinische Neuerungen sollen das Unternehmen aus Granz zukünftig begleiten.

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Statistiken zum Thema

Stammzellenmarkt - Ausrichtung von Unternehmen > Die Statistik zeigt die Ausrichtung stammzellbasierter Unternehmen weltweit im Jahr 2010. Auf dem Gebiet der stammzellbasierten Therapie ist ein Anteil von 34 Prozent der Unternehmen tätig. (Quelle: STATISTA / GIT Laborfachzeitschrift Nr. 3, März 2011, Seite 175)

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 Zelltherapie-Unternehmen - Börsenwert und Investitionsvolumen > Die vorliegende Statistik zeigt das Volumen des investierten Kapitals und den Börsenwert börsennotierter Zelltherapie-Unternehmen 2013 (Dendreon, Geron, Stemcells, Advanced Cells, Cytori, Osiris, Athersys, Aastrom, Neostem, Neuralstem). Das Investitionsvolumen beim US-amerikanischen Unternehmen Neostem belief sich auf rund 231 Millionen US-Dollar. (Quelle: STATISTA / Bloomberg; Diverse Quellen / Unternehmensangaben)

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