Wissenswertes zu Ihrer Gesundheit

Zahnersatz mit antiallergenen Materialien: Zirkonoxid als Stoff der Wahl?




Erschreckend viele Menschen haben seit Jahren Beschwerden mit den Zähnen. Oftmals sind allergene oder unverträgliche Dentalmaterialien der Auslöser. Bis heute wird von den zuständigen Instanzen offiziell energisch bestritten, dass Amalgamplomben gesundheitlich bedenklich sind. In anderen Ländern hat man längst aus den vielen Studien mit gegenteiligen Ergebnissen die Konsequenzen gezogen.

Als möglicher Verursacher von Alzheimer-Demenz, Parkinson, Autismus oder Immunproblemen sollte Amalgam heutzutage nicht mehr als dentales Füllmaterial verarbeitet werden. Bei Patienten, die Amalgamplomben im Mund haben, werden nach deren Tod häufig genug stark erhöhte Quecksilberwerte in den Nieren, der Leber oder im Gehirn ermittelt. Da es heutzutage verschiedene, nachgewiesen unbedenkliche und antiallergene Zahnfüll- und Zahnersatz-Materialen gibt, sollte man alte Amalgam-Plomben mit Hilfe sicherer Technologien auswechseln.

Oftmals leiden die Betroffenen durch Zahnmetalle unter dem Gefühl, eine Batterie im Mund zu haben. Es kann sich auch anfühlen, als kaue man auf Stanniolpapier. Selbst Edelmetalle wie Gold oder Platin können für Störungen der Befindlichkeit verantwortlich sein. Je mehr Metalle man im Mund hat, desto schlimmer wirkt sich die permanente Elektrolyse aus.

So nicht! - Angegriffene Zahnfüllungen, Füllmaterialien wie Amalgam mit zweifelhaften Nebenwirkungen (© PixelPower / Fotolia)

So nicht! – Angegriffene Zahnfüllungen, Füllmaterialien wie Amalgam mit zweifelhaften Nebenwirkungen
(© PixelPower / Fotolia)

Neue Wege in der Dentalmedizin

Frischer Kariesbefall sollte heutzutage grundsätzlich nur mit antiallergenen Füllmaterialien zahnärztlich versorgt werden. Patienten, bei denen chronische Erkrankungen, Multisystem-Erkrankungen oder Allergien vorliegen, sollten schon aus diesem Grund grundsätzlich eine zahnmetallfreie Versorgung erhalten. Mit einer Versorgung durch antiallergene Dentalmaterialien kann ein Patient vor

  • Kopfschmerzen, Migräne und Schwindelattacken
  • Müdigkeit und Konzentrationsschwäche
  • chronischer Abwehrschwäche
  • Allergien, Unverträglichkeiten oder chronischer Chemikalienintoleranz
  • Darmerkrankungen
  • Muskelbeschwerden oder Rheuma

sowie vor späteren Tumorbildungen bewahrt werden.

Der Artikel "Die Batterie im Mund - Zahnersatz aus antiallergenen Materialien" beschreibt das Problem der permanenten Elektrolyse im Mund sehr gut - Screenshot http://www.dentalpark.de/leistungen/antiallergene_materialien.htm am 20.08.2015

Der Artikel „Die Batterie im Mund – Zahnersatz aus antiallergenen Materialien“ beschreibt das Problem der permanenten Elektrolyse im Mund sehr gut – Screenshot http://www.dentalpark.de/leistungen/antiallergene_materialien.htm am 20.08.2015

Antiallergene Zahnmaterialien: Zirkonoxid

Bedenkt man, dass nur 20 Prozent aller Deutschen intakte Zähne haben, wird die Bedeutung der antiallergenen Zahnversorgung noch deutlicher. Allein schon aus präventiven Gründen muss man für die vielen Menschen mit kritisch zu sehenden Dentalmaterialien andere Lösungen anstreben. Durch das innovative Material „Zirkonoxid“ kann man die Zahnversorgung vollkommen metallfrei gewährleisten, siehe auch http://www.zirkon.de/ueber-metallfreien-zahnersatz/metallfreier-zahnersatz-zirkon.html.

Als Amalgam-Alternativen stehen den Zahnärzten heute sowohl direkte als auch indirekte Füllungsmaterialien zur Wahl. Alle direkten Füllungsmaterialien werden direkt in die Plombe eingefüllt, da sie plastisch verarbeitet und angepasst werden können. Die indirekten Füllungsstoffe müssen außerhalb des Mundraums im Zahnlabor erstellt werden.

Man verwendet heute als allergenfreie Füllstoffe bevorzugt keramische Zahnfüllungen, beispielsweise Glasionomer-Zemente oder sogenannte Komposite. Diese müssen nach der Applikation erst aushärten. Zwar gelten auch einige Zahnkunststoffe als allergenfrei. Sie können jedoch nur mittels eines Klebers befestigt werden. Dieser kann toxisch oder unverträglich sein. Zudem wurden bei manchen der eingesetzten Zahnkunststoffe Freisetzungen von Inhaltsstoffen nachgewiesen. Außerdem weiß man heute auch, dass es bei einer Versorgung mit Kompositen zu Unverträglichkeitsreaktionen kommen kann.

Die heutigen Erkenntnisse der Dentaltoxikologie sollten jedem Zahnarzt bekannt sein. Für jeden Patienten sollte vor der zahnärztlichen Versorgung ein individuell verträgliches Füllungsmaterial ermittelt werden.

Zahnersatz-Herstellung: Die Fertigung von Zahnersatz ist je nach individuellem Fall eine äußerst aufwändige Angelegenheit (© Michael Tieck / Fotolia)

Zahnersatz-Herstellung: Die Fertigung von Zahnersatz ist je nach individuellem Fall eine äußerst aufwändige Angelegenheit (© Michael Tieck / Fotolia)

Ein Plädoyer für die Verwendung von Zirkonoxid

Das allergenfreie Zirkonoxid / Zirkoniumdioxid lässt sich aus zahnärztlicher Sicht am besten als Zahnfüllung oder Krone verarbeiten. Es hat zudem in Farbe und Konsistenz Ähnlichkeit mit dem natürlichen Zahnmaterial. Um eine noch bessere farbliche Anpassung herzustellen, können zahnfarbene Verblendungen eingesetzt werden. Oft ist das Ergebnis nicht nur sehr natürlich. Auch das Kaugefühl erleben die Patienten als völlig neu und störungsfrei.

Die Anpassung von Kronen und Brücken aus Zirkonoxid ist problemlos. Die Passgenauigkeit einer allergenfreien Plombe oder Krone ist durch den Einsatz von Computern sehr hoch. In Sachen Haltbarkeit nehmen es die Zirkonoxid-Kronen mit echten Zähnen auf. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen arbeiten aber nur maximal ein Prozent der deutschen Zahnärzte mit diesem Material. Dabei ist es nicht unbedingt kostenintensiver als andere Zahnmaterialien.

Was die Verwendung von biologisch neutralem Zirkonoxid („biokompatibel“) angeht, müssen sich die Labormitarbeiter allerdings erst das nötige Know-how für die äußerst exakt auszuführenden Brenn- und Fräsvorgänge aneignen. Das Wohl der Patienten sollte bei der Zahnversorgung allerdings immer im Vordergrund stehen.

Aus präventiver und gesundheitlicher Sicht gibt es keine Alternative zu antiallergenen Dentalmaterialien mehr. Diese sind auch aus ästhetischer Sicht vorzuziehen. Die Materialeigenschaften dieses keramischen Werkstoffs sind unvergleichlich gut. Vor allem aber kann man den Werkstoff sowohl bei der Reparatur von Zahnschäden, als auch bei der Versorgung mit Brücken oder Kronen und selbst in der Implantat-Prothetik einsetzen.

Dieses Youtube-Video zeigt die Möglichkeiten und Stärken dieses Materials.

Die Vorzüge von Zirkonoxid / Zirkoniumdioxid überzeugen

Das keramische und allergenfreie Dentalmaterial Zirkonoxid überzeugt auf allen Ebenen. Es kann in Sachen

  • Biokompatibilität
  • Ästhetik
  • Haltbarkeit und Härte
  • Korrosionsfreiheit
  • Biegefestigkeit
  • Bruchresistenz
  • Abrasionsverhalten
  • Allergenfreiheit
  • Metallfreiheit
  • Wärmeleitfähigkeit
  • Wirtschaftlichkeit

überzeugende Punktzahlen einfahren. Zunächst verwendeten die Zahnmediziner das Dentalmaterial wegen fehlender Lichtdurchlässigkeit nur im Bereich der Backenzähne. Mittlerweile aber wurden durchscheinendere Zirkonoxide entwickelt, die auch ohne nachträgliche Verblendung dem natürlichen Aussehen unserer Zähne ähnlich sind. Der Anwendungsbereich von Zirkoniumoxid ist damit sehr breit.

Moderne Zahnersatz-Materialien sind nicht nur antiallergen, sondern können nahezu perfekt zahnfarben gestaltet werden (© Ocskay Bence / Fotolia)

Moderne Zahnersatz-Materialien sind nicht nur antiallergen, sondern können nahezu perfekt zahnfarben gestaltet werden (© Ocskay Bence / Fotolia)

Einsatz von Zirkonoxid

Appliziert und befestigt wird das allergenfreie Dentalmaterial idealerweise mit Zahnzement auf Basis von Zinkphosphat oder Glasionomeren. Auch diese Substanzen fallen in gesundheitlicher Hinsicht nicht durch kritische Eigenschaften auf. Die Befestigung von keramischen Zirkonoxid-Plomben mit Kunststoffen auf Methacrylatbasis muss wegen einer möglichen Unverträglichkeit kritisch gesehen werden.

Oxidkeramiken sind Metallen im Härtegrad vergleichbar oder sogar überlegen, ohne deren nachteilige Eigenschaften zu haben. Nur das transluzentere Zirkonoxid besitzt im Vergleich eine etwas geringere Bruchzähigkeit. Dadurch sind die Indikationen dafür etwas reduzierter.

Bei Bruxismus bzw. starkem Zähneknirschen sollte man die Verwendung von Zirkonoxid insbesondere bei der Anwendung als mehrgliedriges Brückenglied oder verblendete Krone sorgfältig prüfen. In äußerst seltenen Fällen kann eine Überempfindlichkeit gegen Zirkonoxid eine Kontraindikation für dessen Verwendung darstellen. Bei Patienten, die zu Allergien und Unverträglichkeiten neigen, ist vor einer zahnärztlichen Versorgung grundsätzlich ein Allergie- oder Materialtest angeraten. Siehe auch unseren Artikel Zahnfüllungen – Arten und Materialien.

Statistiken zu Zahnbehandlung / Zahnersatz, Material und -Qualität sowie Erstattung durch Krankenkassen

Statistik: 12,9 Prozent der Befragten haben in den letzten drei Jahren beim Zahnersatz schon einmal aus Kostengründen eine geringere Qualität gewählt. (Quelle: STATISTA / Ipsos)

Statistik: 12,9 Prozent der Befragten haben in den letzten drei Jahren beim Zahnersatz schon einmal aus Kostengründen eine geringere Qualität gewählt. (Quelle: STATISTA / Ipsos)

55,6 Prozent der Befragten glauben, dass ihre Krankenkasse zahnmedizinische Leistungen in Zukunft in einem geringeren Umfang erstatten wird. (Quelle: STATISTA / Ipsos)

55,6 Prozent der Befragten glauben, dass ihre Krankenkasse zahnmedizinische Leistungen in Zukunft in einem geringeren Umfang erstatten wird. (Quelle: STATISTA / Ipsos)

Statistik: Mehr als die Hälfte der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für zahnärztliche Behandlungen fallen auf konservierende und chirurgische Behandlungen wie z.B. Füllungen (Quelle: STATISTA / KBV / Charité Berlin)

Statistik: Mehr als die Hälfte der Ausgaben der gesetzlichen Krankenkassen für zahnärztliche Behandlungen fallen auf konservierende und chirurgische Behandlungen wie z.B. Füllungen (Quelle: STATISTA / KBV / Charité Berlin)