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Zahnfleischrückgang: Ein Überblick über die Ursachen




Zahnfleischrückgang kommt zum Leidwesen vieler Menschen relativ häufig vor. Über 40 Prozent, die über 35 Jahre alt sind, sind von dieser Problematik betroffen. Findet im Frühstadium keine zahnärztliche Behandlung statt, ist über kurz oder lang mit Zahnverlust oder im schlimmsten Fall sogar mit organischen Folgeerkrankungen zu rechnen.

YOUTUBE: Wie vermeidet man eine Zahnfleischentzündung – Gingivitis
(www.youtube.com/watch?v=hdEV44nLdi0)

Ursachen und begünstigende Faktoren von Zahnfleischrückgang

Vier diverse Faktoren können für einen Zahnfleischrückgang ursächlich sein. Dazu zählen Zahnstein und Plaque, bakterielle Infektionen, Überbelastung des Zahnfleisches oder eine genetische Veranlagung.

Die häufigsten Auslöser für einen Zahnfleischschwund stellen Zahnstein oder Plaque dar. Zahnstein bildet sich als kompakte Auflagerung durch Mineraleinlagerungen auf der Plaque. Er lässt sich weder durch Mundspülungen oder Zähneputzen entfernen, wodurch eine Zahnsteinentfernung durch einen Zahnarzt notwendig wird.

Bei Plaque handelt es sich um eine Verschmelzung von Phosphaten, Eiweißen, Kohlenhydraten sowie Mikroorganismen, die in zahlreichen Schichten äußerst komplex aufgebaut ist. Plaque bildet sich vornehmlich an den Stellen, die selbst bei regelmäßiger und ordentlicher Zahnpflege nicht belagfrei gehalten werden können. Hierzu zählen besonders die engen Zahnzwischenräume. Bei extremer Plaquebildung ist die Gefahr, von Paradontitis betroffen zu werden, nicht unerheblich.

YOUTUBE: Zahnfleisch-Entzündung – Parodontitis: So behandelt sie der Zahnarzt
(www.youtube.com/watch?v=swGMKoyF8uk)

Bei einer bakteriellen Infektion kommt es zum Zahnfleischschwund, wenn eine ungehinderte Vermehrung von Bakterien ihren Lauf nimmt. Die Art und das Gefahrenpotenzial der Bakterien können nur von einem Zahnarzt durch entsprechende Untersuchungen festgestellt und behandelt werden. Eine bakterielle Infektion des Zahnfleisches beschleunigt nicht nur den Zahnfleischrückgang, sondern es können daraus auch ernsthafte organische Schädigungen resultieren. Um dieser Problematik vorzubeugen, ist eine regelmäßige Zahn- und Mundhygiene unerlässlich.

Eine nicht ganz so häufige Ursache von Zahnfleischrückgang stellt eine Dauerbelastung des Zahnfleisches sowie der Kiefermuskulatur durch Zähneknirschen während des Schlafes dar. Menschen, die unter dieser Problematik leiden, unterliegen häufig einer starken psychischen Belastung, die unbewusst durch ein derartiges Zähneknirschen kompensiert werden soll. Das Anlegen einer sogenannten Knirscherschiene wie auch die Inanspruchnahme psychotherapeutischer Hilfe wird als eine sinnvolle Behandlungsmöglichkeit angesehen.

Die seltenste Ursache für Zahnfleischrückgang liegt in der genetischen Veranlagung begründet. In diesem Fall ist der schleichende Prozess einer Paradontitis allerdings nicht mehr beeinflussbar oder behandelbar.

Statistik des Tages: 77% der Deutschen besuchten in den letzten 12 Monaten aufgrund von Zahnproblemen einen Zahnarzt - Deutschlandn liegt damit über dem EU-Durchschnitt von 57% (Quelle: STATISTA / Europäische Kommission / Special Eurobarometer 330 - Oral Health Report, S. 49)

Statistik des Tages: 77% der Deutschen besuchten in den letzten 12 Monaten aufgrund von Zahnproblemen einen Zahnarzt – Deutschlandn liegt damit über dem EU-Durchschnitt von 57% (Quelle: STATISTA / Europäische Kommission / Special Eurobarometer 330 – Oral Health Report, S. 49)

Vitaminreiche Ernährung schützt ein Stück weit

Als sinnvolle Prophylaxe zum Schutz des Zahnfleisches und eines gesunden Zahnes sollte eine vitaminreiche und gesunde Ernährung als selbstverständlich angesehen werden. In diesem Fall gelten besonders Hartkäse oder Äpfel als ideale Bakterienvernichter. Für die Bewahrung eines gesunden Zahnfleisches spielen vor allem Zink, Vitamin C und Eiweiße eine essenzielle Rolle.

YOUTUBE: Ursachen der Parodontitis und Parodontosebehandlung mit Ultraschall und Periochip
(www.youtube.com/watch?v=qaT_vEVPCgc)